Osram – eine traditionelle deutsche Innovationsfirma
Die Firma Osram mit Sitz in München zählt weltweit zusammen mit Philips und General Electric zu den drei größten Herstellern von Leuchtmitteln. Sie wurde 1919 gegründet und zählt weltweit über 40.000 Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von über 4 Milliarden Euro. Seit 1978 ist die Firma eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG, zwischenzeitlich kooperierte sie jedoch auch mit Infineon.
Geschichte
Den Namen OSRAM gibt es seit dem Jahre 1905. Damals war die Glühbirne gerade frisch erfunden, die Elektrotechnik steckte noch in den Kinderschuhen, und Carl Auer von Welsbach entwickelte für die Vermarktung der damals neuartigen Glühlampe aus Wolfram den Namen OSRAM. Dabei steht OS für Osmium und RAM für Wolfram. Diese beiden Metalle wurden aufgrund ihrer hohen Schmelztemperatur damals für die Herstellung von Glühbirnen verwendet. Am 10. März 1906 wurde der Name Osram durch die deutsche Gasglühlicht-Anstalt als Warenzeichen angemeldet. Nach dem Ersten Weltkrieg, genauer gesagt am 5. Februar 1920 wurde von den Firmen AEG, Siemens und Halske und die Deutsche Gasglühlicht AG die OSRAM GmbH KG gegründet. Der Firmensitz befand sich bis 1954 in Berlin, wurde dann jedoch aufgrund der zunehmenden Abschottung des Ostens und der Enteignung der ostdeutschen Fabrikanlagen nach München verlegt. 1956 wurde aus der OSRAM GmbH KG die OSRAM GmbH, welches vor allem steuerliche Gründe hatte. Seit 1978 ist Siemens der alleinige Eigentümer der OSRAM GmbH. Seit 2008 hat OSRAM nur noch den Status einer Division im Sektor “Industry” der Siemens AG
Kategorie(n) Technik